Ölheizung

25 gute Gründe, warum wir keine neuen Ölheizungen mehr anbieten.

 
Die Fakten:

1. Eine Umwelt, aber viele alternative Heizsysteme
Vor den Bedrohungen für unsere Umwelt durch die Ausbeutung fossiler Energien kann niemand mehr die Augen verschließen. Für unsere Heizung- und Warmwasserbereitung stehen vielfältige Lösungen mit Erneuerbaren Energien zur Verfügun, so dass es uns unsere Philosophie verbietet, weiterhin neue Ölheizungen zu installieren. Wir leben die Energiewende!

2. Effektiver Klimaschutz
Deutschland will den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 %  im Vergleich zu 1990 senken, bis 2050 sogar um 80 bis 95 %. Ohne die konsequente Förderung der Erneuerbaren Energien sind diese Ziele nicht zu erreichen.

3. Mehr Bürgerbeteiligung
Durch Erneuerbare Energien wird die Energieversorgung demokratisiert: Knapp die Hälfte der Leistung von Erneuerbare Energien-Anlagen befindet sich im Besitz von Privatpersonen. Mit einer Solaranlage, einer Holzpelletheizung oder einer Wärmepumpe wird das eigene Haus zum Strom- und Wärmeerzeuger. Auch ohne Eigenheim kann man sich an der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen beteiligen, bspw. an: Bürgerwindparks oder –solaranlagen.

4. Fairer Wettbewerb
Die vier größten Stromversorger halten zusammen mehr als 60 % der deutschen Stromerzeugung. Die Folge: eine extrem starke Stellung am Markt. Die Förderung Erneuerbarer Energien stärkt den Wettbewerb und erlaubt es Stadtwerken, mittelständischen Unternehmen und Privatpersonen, bei großer Investitionssicherheit mit eigenen Kraftwerken und Anlagen in den Strommarkt einzusteigen.

5. Weniger Rohstoffimporte
Trotz wachsender Anteile Erneuerbarer Energien fußt die deutsche Energieversorgung weiterhin zu großen Teilen auf Brennstoffeinfuhren aus wenigen Lieferländern. Mit dem Fortschreiten der Energiewende kann diese Abhängigkeit verringert werden.

6. Ehrliche Preise
Auch wenn die EEG-Umlage als wichtigstes Förderinstrument schon lange nicht mehr nur durch den Ausbau Erneuerbarer Energien bestimmt wird, ist diese Förderung doch ziemlich transparent. Dies ist bei den Kosten, die durch konventionelle Energien entstehen, nicht der Fall.

7. Wirtschaftskraft durch Investitionen
Die Investitionen in Erneuerbare Energien erzeugen lokale Wertschöpfung und stärken die deutsche Volkswirtschaft. (2014: Investitionen in Anlagen und ihre Fertigungskapazitäten in Höhe von 18,8 Mrd. Euro. Umsatz aus Anlagenbetrieb 14,3 Mrd. Euro).

8. Innovative Technik
Erneuerbare Energien sind ein Innovationsmotor und sorgen für viele neue Entwicklungen und Patente. Davon profitiert nicht nur die Effizienz der Anlagen, sondern die gesamte deutsche Wirtschaft.

9. Jobmotor
Der Ausbau Erneuerbarer Energien hat viele Arbeitsplätze geschaffen, sowohl in der Produktion als auch bei Betrieb und Wartung. Insbesondere in strukturschwächeren Regionen ist die Branche ein wichtiger Arbeitgeber.

10. Wohlstand heißt Verantwortung
Unser Wohlstand beruhte in der Vergangenheit zum großen Teil auf der Verfügbarkeit von günstiger Energie und billigen Rohstoffen. Der Klimawandel ist nur eine der negativen Auswirkungen der Förderung von Erdöl und Erdgas, Kohle und Uran. Die Folgen der darauf basierenden Energieversorgung: steigende Preise, verschmutzte Luft, Böden und Gewässer, fehlende Endlager für radioaktiven Müll – diese Probleme vererben wir unseren Kindern, von globalen Naturkatastrophen, Ernteausfällen und Krankheiten ganz zu schweigen.

11. Die überwältigende Mehrheit will die Energiewende
Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid halten 93 Prozent der Bundesbürger die Nutzung und den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien für „wichtig“ bzw. für „sehr oder außerordentlich wichtig“. Eine sichere Zukunft für kommende Generationen gehört zu den in der Umfrage am häufigsten genannten Vorteilen der Energiewende.

12. Effiziente Technik: Der Strom aus Erneuerbaren Energien wird immer günstiger
Die Erneuerbaren Energien werden immer günstiger, Deutschlands Ausgaben für fossile Rohstoffimporte liegen in schwindelerregender Höhe. Die Wettbewerbskraft der Erneuerbaren gegenüber der konventionellen Energietechnik nimmt weiter zu (Fraunhofer ISE). Durch die Schaffung weiterer Absatzmärkte und den technischen Fortschritt werden Wind, Sonne und Co. noch günstiger und Umweltschäden vermieden.

13. Alternative für endliche Rohstoffe
Die Abkehr vom Öl ist dringend notwendig. Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass im Jahr 2035 etwa die Hälfte der gegenwärtig ausgewiesenen Erdölreserven verbraucht sein wird. Aufgrund schwindender Ölreserven und steigender Kosten werden die Fördermengen kontinuierlich zurückgehen. Die Zeiten billigen Öls sind also vorbei. Die Erdgasförderung hat in Europa bereits das Maximum überschritten, wodurch die Abhängigkeit europäischer Staaten von Gasimporten aus Regionen der GUS oder den OPEC-Staaten wächst.

14. Aktive Umweltschützer
Erneuerbare Energien sind klimafreundlich und schützen die Umwelt, weil sie Lebensräume bewahren. Sie vermeiden die Zerstörung von Naturräumen, denn sie verbrennen beim Anlagenbetrieb keine fossilen Energieträger wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Die Nutzung von Erneuerbare Energien hat 2012 in Deutschland über 40 Millionen Tonnen Braun- und Steinkohle, mehr als 12 Mrd. Kubikmeter Erdgas sowie mehr als 8 Mrd. Liter an fossilen Ölen und Kraftstoffen als Energieträger ersetzt.

15. Die Stromversorgung wird grün
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert seit dem Jahr 2000 den Einsatz von Wind- und Wasserkraft, Solar- und Bioenergie sowie seit 2004 auch von Erdwärme im Stromsektor.

16. Modernisierungsstau im Heizungskeller auflösen
Fast 80 % des häuslichen Energieverbrauchs entfallen auf Heizung und Warmwasseraufbereitung. Rund 70 % der Heizungskessel sind hierzulande nicht mehr auf dem Stand der Technik. Im Wärmebereich kann man deshalb mit der Förderung von neuen und effizienten Geräten viel erreichen, um Klima und Geldbeutel zu schonen. Die Bundesregierung unterstützt den Einbau von modernen Solarthermieanlagen, Holzheizungen und Wärmepumpen und will deren Anteil bis 2020 verdoppeln. Beim Umstieg von einer alten Öl- oder Gasheizung auf erneuerbare Wärme können die Verbraucher ihre Heizkosten deutlich senken.

17. Mobil ohne Erdöl
Mehr als die Hälfte des deutschen Erdölverbrauchs entfällt auf den Verkehrssektor. Fast jedes Barrel des endlichen Rohstoffs muss importiert werden. Biokraftstoffe bieten eine sinnvolle Alternative. Im Jahr 2015 vermied die Nutzung von Biokraftstoffen allein in Deutschland den Ausstoß von rund 5 Mio. Tonnen an Treibhausgasen.

18. Wertschöpfung bleibt zu Hause
Der Ausbau Erneuerbarer Energien generiert lokale Wertschöpfung. Davon profitieren Deutschlands Regionen. Statt Energierechnungen bei russischen Erdgas-Konzernen oder arabischen Ölscheichs begleichen zu müssen, bleiben die Ausgaben für Energie vor Ort. Kleine Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen sorgen für Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen. Kommunen erhalten Einnahmen aus Einkommens- und Gewerbesteuern sowie über die Verpachtung von gemeindeeigenem Grund und Boden. Durch die Re-Investition dieser Einnahmen in Bildung, Kultur und in die Infrastruktur vor Ort kommen diese Gelder allen Bürgern zugute.

19. Handeln ist billiger als warten
Klimaschutz erfordert heute Investitionen in effiziente und CO2-arme Technik. Diese machen sich in Unternehmen und Privathaushalten meist schon nach wenigen Jahren bezahlt, wenn der Energieverbrauch sinkt. Für die Gesellschaft und die Weltgemeinschaft fallen durch solche Investitionen weniger Kosten an, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Je früher wir handeln, desto günstiger wird es.

20. Neue Exportmärkte
Anlagentechnik „made in Germany“ kommt in der ganzen Welt zum Einsatz. Der Entwicklungsvorsprung vieler deutscher Unternehmen beruht auf der Förderung Erneuerbarer Energien. Sie erlaubt es den Unternehmen, innovative Technologien auf den Markt zu bringen und effizienter zu gestalten. Und weil nicht nur hierzulande, sondern auch weltweit in grüne Energietechnik investiert wird, eröffnen sich neue Absatzmärkte. Dem Export Erneuerbare-Energien-Technologie sind laut einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums in Deutschland rund 100.000 Arbeitsplätze zuzuschreiben.

21. Versicherung gegen steigende Kosten
Vor einem schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien wird oftmals mit Hinweis auf angeblich galoppierende Kosten gewarnt. Der wahre Kostenwettlauf droht indes durch konventionelle Energieträger. Nur wer die künftigen Preise von Öl, Gas und Kohle nicht unterschätzt, kann den ökonomischen Nutzen der Erneuerbaren Energien richtig beurteilen.

22. Neues Leben für ländliche Räume
Bundesweit nutzen Kommunen und ihre Bürger Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Erdwärme zur Bereitstellung umweltfreundlicher Energie. Diese wird vor allem auf dem Lande erzeugt, wo sich auch die Bevölkerung häufig aktiv am Ausbau beteiligt, sei es durch Solaranlagen auf dem eigenen Dach, an Bürgerwindparks oder Energiegenossenschaften. Erneuerbare Energien können der Abwanderung in ländlichen Regionen entgegenwirken. Gemeinden, Städte und ganze Regionen sind zu Vorreitern der Energiewende geworden. Die Energieversorgung der Zukunft wird somit dezentral.

23. Erneuerbare sichern die Stromversorgung
Mit dem stetigen Wachstum der Erneuerbaren Energien verändern sich die Ansprüche an das Stromversorgungssystem. Durch den Zubau an Erneuerbaren Energien-Anlagen steigt die Zahl kleinerer Produzenten, die dezentral Strom aus erneuerbaren Quellen, die sich übrigens ideal ergänzen, in die Netze einspeisen. Jedoch besteht innerhalb des Stromnetzes Koordinierungsbedarf. Ziel muss es sein, Stromangebot und -nachfrage optimal aufeinander abzustimmen. Das heißt, das Netz muss „intelligenter“ werden, Stichwort „Smart Grid“. Stromkunden können beispielsweise ihre Geräte so steuern, dass sie vorrangig dann in Betrieb gehen, wenn der Strompreis niedrig ist. Die Verbraucher werden so für einen bewussteren Umgang mit dem Strom belohnt.

24. Globales Wachstum stärken
Die Erneuerbaren Energien sind weltweit auf dem Vormarsch. Bei den Investitionen in Erneuerbare Energien liegen mittlerweile China und die Vereinigten Staaten ganz vorn. Gute Rahmenbedingungen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind bei uns Grundlage für den Aufschwung. Damit einhergehen Effizienzsteigerungen bei Erneuerbare-Energien-Technologien. In Deutschland konnten neue Produzenten von Solarstrom Ende 2015 pro 1.000 Euro an Investitionen 630 Watt peak an Photovoltaikleistung installieren. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch Ende 2009. Solche Entwicklungen haben ein verstärktes Wachstum Erneuerbarer Energien auch in anderen Ländern erleichtert.

25. Beitrag zum Frieden
Der Ausbau Erneuerbarer Energien beugt Kriegen vor und kann Konflikte entschärfen. Er verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Darüber hinaus hilft er, armutsbedingte Konflikte in vielen Regionen der Welt zu vermeiden. Denn der Zugang zu Energie ist eine wichtige Grundlage für soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Eine dezentrale Stromversorgung auf Basis von Wind, Sonne oder Biomasse lässt sich auch in entlegenen Gebieten wirtschaftlich realisieren und hilft beim Abbau von Armut.

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