Schlör & Faß GmbH jetzt „Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei“

Die Schlör & Faß GmbH darf sich ab sofort „Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei“ nennen und ein besonderes Logo verwenden, mit dem er gegenüber seinen Kunden, Bauträgern, Architekten, Wohnungsgesellschaften und Krankenkassen seine Fachkompetenz für diesen speziellen Arbeitsbereich deutlich macht.

Gemeinsam mit sieben weiteren Fachbetrieben aus ganz Deutschland nahm Schlör & Faß an der speziellen Schulung zum „Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei“ der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® teil.

Während des Seminars wurden alle Inhalte vermittelt, die für eine komfortable, attraktive und sichere Badgestaltung für die „Generation 50plus“ wichtig sind. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen zur behindertengerechten Badgestaltung.

Dabei reichte das Themenspektrum von einschlägigen DIN-Vorschriften wie die neue DIN 18040 über Informationen zu altersbedingten Einschränkungen und Krankheitsbildern bis hin zu konkreten Planungshinweisen. Ein besonderer Schwerpunkt der Schulung lag darin, den Blick der Handwerker nicht nur auf das Bad zu richten, sondern ihnen eine ganzheitliche Sichtweise für die Probleme älterer Menschen innerhalb der gesamten Wohnung zu vermitteln. Denn wer im Alter ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen möchte, der trifft keineswegs nur im Badezimmer, sondern oftmals bereits an der Wohnungstür auf Schwierigkeiten.

Auf großes Interesse im Rahmen der Schulung stieß die Frage, wer im Falle eines nötigen Umbaus die Kosten für die anfallenden Installationsarbeiten trägt. Die Handwerksbetriebe konnten feststellen, dass die Rechnung nicht immer nur vom Kunden selbst übernommen werden muss, sondern dass – unter bestimmten Voraussetzungen – weitere Kostenträger in Frage kommen können. Von Bedeutung sind dabei vor allem die Pflegekassen sowie das aktuelle Förderprogramm der KfW für barrierefreie Umbauten im Bestand.

„Wir bieten den Seminarteilnehmern mit dieser Qualifizierungsmaßnahme ein Höchstmaß an Wissen über einen immer wichtiger werdenden Tätigkeitsbereich“, so GGT-Geschäftsführerin Martina Koepp. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Generation 50plus keineswegs alt oder krank, sondern sehr vital sei und mitten im Leben stehe. Es bestehe bei dieser im Allgemeinen sehr kritisch denkenden Zielgruppe durchaus die Bereitschaft, Investitionen vorzunehmen – wenn Komfort, Qualität und Nutzen des Angebots erkennbar seien.

Für den Handwerker bedeutet dies, dass er im privaten Bereich gefragt ist, um individuelle, benutzerfreundliche und sichere Lösungen zu schaffen. Darüber hinaus besteht durch gesetzliche Regelungen (z.B. Behindertengleichstellungsgesetz) auch bei öffentlichen Einrichtungen der Bedarf, diese für jedermann barrierefrei zu gestalten.

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