Wärmepumpe boomt bei regenerativen Heizsystemen
Das vergangene Jahr war in Deutschland das Rekordjahr für Wärmepumpen. Bereits im Oktober konnte der Bundesverband Wärmepumpe e. V. (BWP) ein Absatzplus von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen und rechnet auch für das neue Jahr mit einem anhaltenden Boom.
Gründe dafür gibt es mehr als genug, darunter die noch hohe Förderung von bis zu 70 Prozent der Investitionskosten, die gleichzeitige Sorge vieler Bau- und Modernisierungswilligen vor deren Abschaffung oder Reduzierung sowie den zunehmenden Ausstiegswillen aus den fossilen Brennstoffen. Hinzu kommt, dass in einem Einfamilienhaus mit einer modernen Wärmepumpe im Vergleich zu Öl und Gas 90 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Da sie darüber hinaus deutlich effizienter arbeitet, als es dem derzeit höchsten Energieeffizienzstandard für Wärmepumpen (A+++) entspricht, lassen sich außerdem 30 Prozent der jährlichen Stromkosten einsparen. Ebenso spielt der mit Jahresbeginn erneut gestiegene CO2-Preis eine wichtige Rolle, der nicht mehr, wie bisher, pro Tonne gesetzlich vorgegeben ist, sondern in einem Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro liegt und durch die Versteigerung von Emissionshandelszertifikaten bestimmt wird.
Auch die Tatsache, dass Wärmepumpen ab diesem Jahr leiser arbeiten müssen, um von der KfW gefördert zu werden, steht ihrem weiteren Siegeszug nicht im Weg. Denn dank kontinuierlicher Weiterentwicklung erfüllen Wärmepumpen bestimmter Hersteller die Anforderungen mühelos.
Wir bieten Ihnen Wärmepumpen an, die nach Messungen durch ein unabhängiges, zertifiziertes Prüfinstitut zu den leisesten und effizientesten am Markt zählen – auf Wunsch auch mit zusätzlicher Frostschutzsteuerung, die Pumpe und Leitungen auch bei Stromausfall zuverlässig schützt.
Dennoch sollte der Entscheidung für ein Heizsystem immer eine systemoffene, individuelle Beratung vorausgehen, um die neue Heizung optimal an die persönlichen Bedürfnisse der Besitzer und die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Denn letztlich haben Systeme wie Solarthermieanlage, Biomasseheizung oder Fernwärme alle ihre eigenen Vorteile und werden ebenfalls noch von der KfW gefördert.
Bei der Überlegung, ob man auf jeden Fall noch rechtzeitig umsteigen oder erneuern sollte, um die KfW-Förderung sicherzustellen, können Aspekte wie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für eine alte Heizung, die Unabhängigkeit von unkalkulierbaren Öl- und Gaspreisen sowie Lieferunsicherheiten durch weiter zunehmende geopolitische Krisen Entscheidungshilfen sein – und natürlich die Tatsache, dass sich mit einem modernen Heizsystem bis zu 50 Prozent der Betriebskosten einsparen, Emissionen verringern, Heiz-, Bedien- und Wohnkomfort sowie der Immobilienwert steigern lassen.
Für eine Erstberatung können Interessierte einen Termin unter der Telefonnummer 06232 64 36-0 vereinbaren.